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Das Tankschiff ...

... fährt noch...


Körper auf Trab
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Den Körper auf Trab bringen – aber richtig. Zehn goldene Regeln, wie man gesund Sport betreibt





Regel 1: Vor dem Sport einen Gesundheits-Check machen lassen
Besonders Anfänger und Wiedereinsteiger über 35 Jahre und alle Menschen mit bestimmten
Vorerkrankungen, Beschwerden und Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, erhöhten
Blutfettwerten, Diabetes, Bewegungsmangel oder Übergewicht sollten erst zum Arzt, dann
zum Sport gehen. Eine medizinische Überprüfung des momentanen Gesundheitszustands
sollte in diesen Fällen immer vor der Trainingsaufnahme stehen.

Regel 2: Den Sport mit Augenmaß beginnen
Das Training sollte langsam begonnen und die Belastung nach und nach gesteigert werden:
Zunächst die Dauer erhöhen, dann die Häufigkeit und schließlich die Intensität. Das ganze
sollte möglichst unter Anleitung (Verein, Lauftreff, Fitness-Studio) stattfinden. Zu empfehlen sind drei bis vier Einheiten in der Woche mit einer Dauer von 30 bis 40 Minuten.

Regel 3: Überbelastung beim Sport vermeiden
Das richtige Motto lautet: Laufen ohne (starkes) Schnaufen. Sport soll Spaß, keine Qualen
bereiten. Fragen Sie Ihren Sportarzt nach dem optimalen Trainingspuls für Sie, der vor
Überbelastung schützt. Grundsätzlich lieber „länger oder locker“ als „kurz und heftig“ laufen, schwimmen oder radeln. Nach dem Sport dürfen Sie durchaus angenehm erschöpft sein.

Regel 4: Sich nach Belastung eine ausreichende Erholung gönnen
Nach einer sportlichen Belastung sollten Sie unbedingt auf genügend Erholung, ausreichende
Regeneration und Schlaf achten. Nach einem intensivem Training immer lockere rainingseinheiten
einplanen.

Regel 5: Bei Erkältung und Krankheit Sportpause einlegen
Bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Fieber oder Gliederschmerzen, Grippe oder sonstigen
akuten Erkrankungen ist eine Sportpause Pflicht. Anschließend kann man allmählich wieder
mit der körperlichen Ertüchtigung beginnen. Im Zweifelsfall sollte der Rat des Sportarztes
eingeholt werden.

Regel 6: Verletzungen vorbeugen und ausheilen
Um Verletzungen vorzubeugen, Aufwärmen und Dehnen vor dem Sport nicht vergessen.
Sollte es dennoch mal passiert sein, brauchen Verletzungen Zeit zum Ausheilen. Schmerzen
sind immer Warnzeichen des Körpers, und man sollte sich auf keinen Fall mit Spritzen wieder
fit machen lassen. Stattdessen ist es ratsam, eventuell zum Ausgleich vorübergehend
eine andere Sportart zu betreiben. Im Zweifelsfall sollte der Sportarzt befragt werden.

Regel 7: Sport und Bekleidung an Klima und Umgebung anpassen
Kleider machen Sportler: Die Bekleidung soll angemessen, funktionell, nicht unbedingt modisch sein. Achten Sie auf ausreichenden Luftaustausch bei jeder Witterung. Bei Kälte: Tragen Sie warme Kleidung, die windabweisend ist sowie durchlässig für Feuchtigkeit (Schweiß) nach außen. Bei Hitze sollten Sie Ihr Training reduzieren und vor allem auf genügend Flüssigkeitszufuhr achten. Bei Sport in höheren Gefilden denken Sie daran, dass dort der Körper nur vermindert belastbar ist, tragen Sie angepasste Kleidung und richten Ihr Trinkverhalten entsprechend ein. Bei Luftbelastung (zum Beispiel durch Industrieschadstoffe oder Ozon) sollte das Training unbedingt reduziert und die sportliche Betätigung möglichst am Morgen
oder am Abend erfolgen.

Regel 8: Auf richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr achten
Sportler-Kost sollte kohlenhydrat- und ballaststoffreich und zugleich fettarm sein, die Kalorienaufnahme sollte dem Körpergewicht anpasst sein, das heißt, bei Übergewicht weniger
Kalorien zuführen. Der Flüssigkeitsverlust nach dem Sport sollte durch mineralhaltiges Wasser ausgeglichen werden, bei Hitze muss man allgeme in mehr trinken. Sportler schwitzen bei Hitze bis zu zwei Liter pro Stunde aus. Deshalb: zwei Stunden vor dem Training einen halben Liter, direkt vor dem Start noch einmal einen viertel Liter, zwischendurch mal einen
Schluck und nach dem Sport mindestens einen Liter Wasser oder Saftschorlen trinken, so
die Faustregel.

Regel 9: Den Sport an Alter und Medikamenteneinnahme anpassen
Sport im Alter ist sinnvoll und notwendig. Sport im Alter soll vielseitig sein (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination). Medikamente sowie deren Einnahmezeitpunkt und Dosis sollte dem Sport angepasst werden; fragen Sie dazu Ihren (Sport-)Arzt.

Regel 10: Sport soll Spaß machen
Sport sollte mit guter Laune und Spaß verbunden sein. Bewegung, Spiel und Sport sind Vergnügen.
Gelegentlich sollte man mal die Sportart wechseln, denn Abwechslung im Sport ist
wichtig. Mehr Spaß hat man beim Sport in der Gruppe oder im Verein. Übrigens: Sport kann
man auch in den Alltag miteinbeziehen: So ist zum Beispiel auch Treppen steigen statt Aufzug
fahren, zu Fuß zum Briefkasten gehen oder schnelles Gehen (Walking) Sport.

Quelle:
Die deutschen Sportärzte haben 10 Goldene Regeln für gesundes Sporttreiben aufgestellt, Sektion
Breiten-, Freizeit- und Alterssport der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention
(DSGP) (Pressemitteilung, 5. Mai 2008)
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BRD - Türkei
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Auf dem Siggi saß erwartungsgemäß kaum eine türkische Zuwanderin bzw. ein türkischer Zuwanderer...

BRD - Türkei auf'm Siggi

...und almseitig war die zentrale Bildfläche außer Betrieb, so dass mensch sich mit den Seitenbildschirmen begnügen mußte.
BRD - Türkei auf der Alm
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...mehr als das Bielefeld Europas?
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Ich kann es noch nicht so richtig einordnen, aber auf einer Seite, die von der NZZ als eine Internetperle 2008 ausgezeichnet wurde, nehme ich in meinem noch nicht ganz wahrnehmungsfähigen Zustand wahr: "Joachim Löw weiß genau, wie gefährlich dieses Halbfinale ist – zumal die Türken viel mehr als das Bielefeld Europas sind.“ "...die Türken viel mehr als das Bielefeld Europas sind"? Ja, doch, muss ich zugeben, trifft zu. Nichts gegen Bielefeld, aber nach dem Spiel gestern, sie sind einfach mehr!

Die Zeile entstammt der SZ, da heißt es zuvor: "Wer die Äußerungen aus dem DFB-Lager verfolgt, der kommt sich ein bisschen vor wie beim DFB-Pokal, wenn Bayern München gegen ersatzgeschwächte Bielefelder spielt. "Wir haben verfolgt, wie gut die Türken im Verlauf des Turniers geworden sind", sagt Löw, und man wisse - weil das ja klar ist - "dass alle Teams im Halbfinale eine gewisse Klasse haben". Es sei "enorm wichtig, mit Bescheidenheit ins Spiel zu gehen" - in ein Spiel, in dem "die Chancen 50 zu 50 stehen".

Das vereint den noch nicht ganz wachen Bielefelder wieder mit der Presse, weil es enorm wichtig ist mit Bescheidenheit ins Spiel zu gehen. SZ, ich liebe dich!
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10-Meter-Turm...
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...im Wiesenbad mit Flagge bestückt!

.ru gewinnt gegen .nl
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Eine Frage: Weshalb hat der russische Stürmer, gestern nach dem o.g. Spiel das Gesicht so verzerrt?
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EM-Autohupen
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Irgendwie ist es doch wirklich bisserl Multikulti in Bielefeld-Mitte. Kaum gewinnt Deutschland, ist der Jahnplatz eh platt. Gewinnt die Türkei, feiern die Türken auf dem Jahnplatz. Gewinnt Russland, feiern die Spätaussieder... usw. Ständig stadtmittig Gehupe!
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Morgengym
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Fragt sich, wer hier Vorbild ist oder: Auch in Minsk werden die Uhren wieder anders schlagen. Ausgezeichneter Fotoblog des Lebens unter der Diktatur in der europäischen Nachbarschaft.
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Все о Норвегии
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Все о Норвегии
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Wladimir Gusev
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Der Nachwuchs-Rennradprofi Wladimir Gusev gewann im vergangenen Jahr eine Etappe der Deutschlandtour, und zwar in Bielefeld. Gestern gewann er die Königstour der Tour de Swiss auf den Grimselpass. Wladmir Gusev ist gebürtiger Nowgoroder.

Let's swim
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Heute morgen riß ich mich nach grundlegenderen Entscheidungen tags darauf früh aus dem Bett, joggte zum Ishara (Vorderreifen ist platt), quetschte mich zwischen einem Haufen Rentnern durch die Männerdusche und sprang dann in das kühle Nass. Ich hasse es eigentlich, morgens zu schwimmen. Der Leib ist noch zusammen gequetscht und in Anbetracht des schockartigen Übergangs von Traum in Realität, ähnlich wie bei der Geburt, noch völlig starr. Ich brauche dann schon mehr Bahnen, als ich sonst benötige, um das Gefühl des Über-Athleten zu entwickeln. Aber der war ich dann natürlich! Ich schwamm satte 45 Minuten und gewann gerade noch zwei Sprints gegen so 'nen Rentner!

Adipositas
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Es ist doch immer wieder nett auf der BBC-Homepage. Eine sechswöchige, kostenfreie Unterstützung zur Reduzierung des Körpergewichts: B I G C H A L L E N G E

SkiSauer
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Ich liebe ja immer wieder die Homepage des WDR! Schließlich ist er die einzigste Medieninstitution, die - mit Ausnahme der taz - nordrhein-westfalen-weit berichtet. Jetzt hat er Informationen über Wintersportmöglichkeiten in NRW eingestellt. Denn der Winter kommt doch noch, wie es scheint. Der einzigste Nachteil für Langläufer: Kyrill hat insbesondere im Rothaargebirge viel Schaden angerichtet, so dass viele Loipen erstmal nicht zugänglich sind. Das ist sehr schade! Oder mensch nimmt halt Risiken eigenverantwortlich in Kauf. Aber achte auf die staatliche Intervention:
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55 Min. Teuto
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Kamphof
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Freibad BRW
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Es ist berüchtigt, ich war dort, aber es ist unbestimmbar lange Zeit her. Es soll neuerdings eine 100 Meter Bahn haben. Dabei dachte ich doch, es seien 75 Meter. Nun ja, GoogleEarth breitet sich detalliert aus, siehe selbst:

http://maps.google.com/maps?ie=UTF8&om=1&z=18&ll=51.997951,8.491831&spn=0.001926,0.004324&t=k

Laufen
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Und fast gleich im Anschluss lief ich mit x die große Runde um den Rosenhof, 47 Minuten. SOviel Bewegung traue mensch sich ruhig zu, zumal es bald hochhinaus gehen soll.
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Das erstaunt
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Wladimir Gusev, der in Bielefeld auf der Deutschlandtour drei Trikots übergestülpt bekam, ist ein gebürtiger Nowgoroder, also ein Russe aus Bielefeld Partnerstadt! Wer hätte das gedacht? Ein Omen!

Schwimm-Rennen
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Gestern war wieder Schwimmbad-Zeit. Aber wem sage ich das? Also, trotz Tiefwintereinbruch, ich war drin, im kalten Wasser, im Freibad, wo der große Planschbereich noch nicht durch wärmesteigernde Metallplatten abgesperrt ist - insofern mensch auf der richtigen Seite ist. Aber warum sollte mich auch der Planschbereisch interessieren? Ich schwomm also, 45 Minuten (plus eine Bahn Tauchgang (25 m)).

Es gab richtige Wettrennen. Für alle chronischen Nichtschwimmer - alle die häufig schwimmen, wissen, dass es sich immer mal wieder ergibt, dass Schwimmende zu spontanen Wettrennen antreten. Dabei sind die Übergänge fließend. Macht mensch gerade zufällig synchron eine Wende mit jemand anderen, stellt sich die Frage, wer gewinnt die Strecke retour. Wechselt mensch von einer Lage zur anderen, holt ihn einer der parallel Schwimmenden mit seiner Mono-Lage wieder ein, überholt er ihn gar? Bekomme ich den, der davorne schwimmt? Das geschieht immer wieder, offenbart sich jedoch nicht so für die eher langsam Schwimmenden. Schon gar nicht für diejenigen, die sich nicht trauen, ihren Kopf auch mal unter der Wasseroberfläche zu halten.

Also, gestern war es soweit. Zuerst waren wir nur zu Dritt im Wasser. Ich schwamm am Rand. Dann quetschte sich ein sehr ausdauernder, mir vom Sehen her bekannter Brustschwimmer (mit diversen anderen Versatzstücken von der Freistillage) zwischen mir und dem Rand, was mich tierisch nervte. Das Bad war doch fast leer! Aber anscheinend schwamm er vorausschauend - sollte man natürlich möglichst immer tun - und dann kamen tatsächlich Schwimmer nach Schwimmer ins Freibad. Auch eine Schwimmerin, oder zwei? Mit Chlorbrille und Kopf hoch, runter, rechts, links, beschlagenen Chlorbrillenscheiben behält mensch ja nur die unmittelbare Umgebung in einigermaßener Übersicht.

Also es wurde voller und plötzlich war ich umzingelt von einer knappen handvoll MitT!vierziger, vermutlich überwiegend Lehrer. Also, dachte ich, denen zeige ich es. Zu meinem Erstaunen mußte ich jedoch feststellen, die sind gar nicht so lahm, insbesondere beim Brustschwimmen. Sie zogen ganz gut mit. Ihren ganzen Ehrgeiz peilten sie zum Wochenende auf meine Geschwindigkeit und versuchten immer wieder ranzukommen. Einer schaffte es sogar zwei-, dreimal bei meiner schwächsten Schwimmlage. Aber dann zeigte sich doch, dass ich die Schwimmbadrand-Hohheit behalte. Nach und nach machte ich sie mehr und mehr und mehr als naß. Ich schwamm durch meinen Lagenzyklus und holte den starken Brustschwimmer, alle anderen und überhaupt alles ein. Ich bin doch wirklich der beste Schwimmer, der Meister des Wiesenbads!!!

Ein kleines Problem tauchte sozusagen zwischen uns Ehrgeizlingen auf. Ein Langsamschwimmer, Kopf oben. Wir nahmen Rücksicht, soweit mensch Rücksicht nehmen konnte. Er tat mir irgendwie auch Leid. Er wurde ganz schön und her geschaukelt, aber nahm es irgendwie mit Humor. Mitten auf der Strecke stellt er sich immer mal wieder hin. Zwischenzeitlich verschwand die Frau, ich glaubte zu erkennen, zum anderen Schwimmbadrand. Besonders gefiel mir, dass der Langsamschwimmer türkischer Herkunft ist. Es ist so selten, dass ich Türken schwimmen sehe. Okay, für Muslima gibt es auch besondere Schwimmzeiten. Wie auch immer. Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht und ich wage zu behaupten, dass es auch den anderen Spaß gemacht hat, vielleicht mir Ausnahme der Frau. Es kann aber auch sein, dass sie einfach früher aus dem Bad gegangen ist. Denn ich sah sie später auch nicht mehr. Sie war auch nicht gerade langsam!

dicke Beine
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Was mich gestern wunderte, waren die dicken Beine, die ich spürte, nachdem ich vorgestern 25 Minuten durch den Park joggte. Vor Jotunheimen sollte ich wohl noch mal eine Tageswanderung machen.

Deutschland-Tour
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Die Deutschland-Tour endete heute in Bielefeld. Beim Schlecker unter dem Telekomgebäude traf ich mich mit x und wir schlossen unsere Fahrräder ab, um uns das Spektakel anzusehen. Bereits früh am morgen war Jahnplatz und Arthur-Ladebeck-Straße gespeert und Absperrungen etc. wurden aufgebaut. Wir staunten nicht schlecht, mit welcher Begeisterung Werbeartikel - kostenlos dargeboten - in langen Schlangen stehend einverleibt wurden.



Ich will es kurz machen. Das Finale war irgendwie ein bißchen spannend. Wir verfolgten nach einer zwischenzeitlichen Regenevakuation im Bernstein die nahende Ankunft auf diversen Monitoren. Sogar die berühmte Public-Viewing-Dingsbums war live zur Tour geschaltet. Irgendwie sahen wir Radfahrer durch Isselhorst rasen und es war eigentlich nicht viel später, da standen wir auf den letzten 500 Sprintmetern, nicht in der ersten Reihe und auch nicht gewillt Bilder zu machen, da so viele Fotoapparate und Cams auf die Strecke gerichtet waren, dass es fast schon frustrierend anmutete, einen persönlichen Eindruck auch nur einfangen zu wollen. Plötzlich tauchte y auf und fragte, was denn hier überhaupt los sei und zog, nachdem wir ihm die Sache erläutert hatten - sowie von z erzählt hatten, einem chronischen Schnorrer, der bereits soviel heute abgeräumt hatte, dass er zwischendurch nach Hause mußte, um den ganzen Kram abzuladen, und sich, als wir ih trafen, bereits seit 30 Minuten am Milramstand durchfutternd befand - desinteressiert weiter in ween-records.

Also, sie kamen dann. Wusch. Ein ziemlich kurzes, windig-ruhiges Wusch. Das wars.

Wir suchten dann noch mal kurz y im ween auf, der dort vor einem Fernseher stand. Er hatte mehr gesehen als wir. Wir schauten uns dann die Einfahrt in das Finish in der Wiederholung an.

Hinterher Siegerehrung. Wir quetschten uns über die Sprintstrecke Richtung Tribüne. Links war eine Zuschauertribühne für VIPs (in Bielefeld?). Dort standen zwei aus dem Büro des Oberbürgermeisters, die anderen kannte ich nicht. Rechts war die Siegerehrung. Leider standen wir auf der Straße so weit rechts, dass wir nur Oberbürgermeister David und Bielefeld-Marketing-Geschäftsführer Herrn Holtkamp sehen konnten. Geehrt wurde der Sieger Assan Bazayev aus Kasachstan sowie Wladimir Gusev aus Russland. Letzterer bekam insgesamt drei Trikots übergestülpt. Naja, lustig fand ich, dass Assan Bazayev so unbekant ist - auch noch sehr jung - dass auf der Homepage der Tour nur sein Name ohne jegliche weitere Information eingeblendet war.



Eric Zabel wurde Dritter. Die heutige Etappe führte durch seine Heimatstadt, so dass er natürlich gut fahren musste. In seinem Dorf fand eine Bergwertung statt, die man ihm auch seitens sämtlicher Mitfahrer überliess.

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